2021-08-27
Blower Door Test und Bodenbeläge
2021-08-20
Malerarbeiten in Eigenleistung Teil 1
Am 3.8. haben wir mit den Malerarbeiten angefangen. Der Trockenbauer war offenbar am gleichen Tag vormittags da, um die restlichen Spachtelarbeiten durchzuführen, denn die Spachtelmasse war noch feucht. Der Trockenbauer hat allerdings recht lieblos gearbeitet, denn wir haben noch sehr viele Stellen gefunden, die wir danach selbst bearbeitet haben. Ja, klar, man hätte wieder monieren können, aber wir wollten ja endlich loslegen und nicht weiter warten...vor dieser Entscheidung stehen wahrscheinlich alle Bauherren früher oder später.
Eigentlich wollten wir Rollputz in allen Räumen an Wänden und Decken aufbringen (außer im HTR, dort sollte nur gestrichen werden). Wir hatten ca. 2 Wochen Zeit, bevor die Bodenbeläge verlegt werden sollten, und waren der Meinung, das müsse ausreichen. Zumal der HTR erst später gemacht werden sollte, da dort ja noch einige Nacharbeiten seitens des Bauträgers anstehen.
Wir waren allerdings nach fast 1,5 Wochen noch nicht annähernd fertig und extrem frustriert. Gründe dafür waren:
- Sehr viele ungeplante Spachtel- und Schleifarbeiten, die wir selbst durchführen mussten, weil der Trockenbauer sehr oberflächlich gearbeitet hat
- Unsere miserablen Erfahrungen mit Knauf Sperrgrund und Easyputz, die ich auf einer eigenen Seite beschrieben habe
- Die Notwendigkeit, die Decken 3 mal statt einmal zu streichen, da die Farbe sehr schlecht deckte (obwohl ich im Baumarkt die am besten deckende Farbe verlangt habe, "Preis egal")
Da der Rollputz offenbar für die repräsentativen Räume Diele, Gästezimmer und Wohn-/Esszimmer sowie Küche völlig ungeeignet war haben wir beschlossen, noch kurzfristig einen Maler zu engagieren, der uns diese Räume mit Rauhfaservlies tapeziert und streicht. Bernd hat am Samstag in MyHammer eine Anfrage eingestellt, am Sonntag (!) kam der Maler vorbei und hat sich die Räume angesehen, und konnte am Montag dann tatsächlich kurzfristig anfangen. Er schätzte, dass er bis Freitag oder spätestens Samstag fertig werden würde. Und der Preis dafür war auch völlig in Ordnung. Juchhu!
Uns fiel eine Last von der Seele. Zwar war die hinter uns liegende Deckenstreichorgie völlig vergeblich, da ja jetzt nochmal Rauhfaser darüber tapeziert wird, aber zumindest konnte der Maler auf fertigen Untergründen aufsetzen und brauchte nicht mehr viel vorbereiten.
Am Montag kam er tatsächlich und fing im Wohnzimmer an.
Ich habe den Betriebsurlaub von Viebrockhaus ausgenutzt und eigenmächtig die anstehenden Bodenbelagsarbeiten um eine Woche verschoben, damit der Maler vorher fertig werden konnte. Ein Donnerwetter des Bauleiters für diese Aktion habe ich in Kauf genommen, ist aber ausgeblieben.
Der Maler hat sehr gut gearbeitet und wir sind sehr zufrieden.
Und so ganz nebenbei gab es noch den Tipp, dass Maler aus gutem Grund ihre Farbe immer im Profibedarf kaufen und nicht im Baumarkt, und noch ein paar Tipps zum gleichmäßigen Streichen.
Am Mittwoch heißt es dann "Wasser liegt an", als der Heizungs- und Sanitärbetrieb das Wasser in die Räume durchleitet. Das macht es auch für den Maler einfacher, denn man braucht ja mal was zum Ausspülen der Utensilien.
Am Freitag ist dann tatsächlich der Maler fertig und der größte Teil geschafft. Was noch fehlt:
- HTR streichen (wegen der noch ausstehenden Arbeiten)
- Gäste WC (hier soll noch eine weitere Reihe Fliesen hin, und erst danach kann man weitermachen)
- Bad (hier soll noch raumhoch gefliest werden, also ist bis auf Decke streichen und eine kleine Stelle im Bereich der Revisionsöffnung der Rolladen nichts zu tun)
2021-08-12
Versorgungsleitungen Teil 3: Wasser, Strom und Telekom im Haus
Nachdem die Leerrohre für die Versorgungsleitungen gelegt sind dürfen die Versorgungsunternehmen nun eins nach dem anderen nun anrücken (nur ja keine Abstimmung!) und ihre jeweiligen Leitungen durch die Leerrohre bis ins Haus ziehen.
Den Anfang macht die Firma Spie als Subunternehmer des Stromanbieters Syna. Sie legen die Stromleitung unter dem Gehweg frei und machen den Durchbruch auf das Grundstück (das hatte die Telekom schon vor Wochen als separate Aktivität gemacht).
Frech haben sie das Leerrohr für Strom und Telekom vom Grundstück auf den Gehweg geführt, obwohl die Telekom-Leitung ja schon auf dem Grundstück liegt...hm.
Am nächsten Tag kommt die Firma Weimer als Subunternehmer der Telekom. Sie ziehen "ihr" Leerrohr wieder aufs Grundstück und das Telekom-Kabel durch das Leerrohr ins Haus.
Da das Stromkabel aber noch nicht im Haus liegt und der Hausanschlusskasten noch nicht montiert ist, ist es unklar für mich, wo genau Platz für den grauen Abschlusskasten der Telekom sein wird. Ich will da für die Syna nichts verbauen (die haben das dickere Kabel und den größeren Kasten zu montieren) und der Arbeiter bietet freundlicherweise an, noch einmal wieder zu kommen, wenn der Stromanschluss im Haus liegt. Danke!
Wiederum ein Tag später kommt noch einmal Spie, um das Kabel ins Haus zu ziehen. Es kommt auf einer Rolle und ist recht dick.
Der Mitarbeiter ist allein, und Bernd und ich müssen ordentlich mit anfassen, um das Kabel durch das Leerrohr zu ziehen. Letztendlich geht es nur vom HTR aus nach draußen, da dann die schwierige Stelle (wo das Leerrohr der MSHE nach außen abknickt) direkt am Anfang ist. Auf meine Frage, warum er denn allein kommt, wenn das eine Arbeit für 2-3 Personen ist, antwortet er nur nörgelig, dass man keine Mitarbeiter mehr findet, die so eine Arbeit machen wollen. Endlich ist das Kabel im Haus und der Hausanschlusskasten ist montiert.
Das kleine orange Kabel, das durch das Leerrohr der Telekom gelegt wurde, ist ebenfalls von der Syna (für zukünftige Nutzung, Fernablesung oder so, aber muss laut Vorschrift jetzt schon mit installiert werden).
Am 10.8. kommt der Wassermeister der Gemeinde, um die Wasserleitung ins Haus zu legen (die sind zum Glück direkt zu zweit). Auch das klappt und die Wasseruhr (fernablesbar) wird montiert.
Und am 12.8. kommt der freundliche Herr von Weimer noch einmal, um nun auch die graue Abschlussdose der Telekom zu montieren.
Alles zusammen sieht dann so aus:
Der Wassermeister macht mich auch darauf aufmerksam, dass der bereits montierte Zähler für das Außenwasser nicht korrekt ist und durch einen fernablesbaren Zähler ersetzt werden muss. Dafür muss ich noch einen extra Antrag ausfüllen und bei der Gemeinde einreichen. Nagut...
Jetzt liegen zwar alle Anschlüsse im Haus, aber damit können wir immer noch kein Wasser oder Strom nutzen, da die Kästen noch mit nichts verbunden sind. Da müssen dann die jeweiligen Sanitär- und Elektroinstallateure wieder ran.




