2021-06-01
Estrich fertig
2021-05-25
Vorbereitungen für Estrich
Am 21.5. geht es los mit der Estrichdämmung. Diese kommt über die Sanitärleitungen. Die Dämmung besteht aus weißen EPS-Dämmplatten in mehreren Schichten. Die unterste Schicht wird rund um die verlegten Rohre und Stromkabel verlegt, wobei die Rohre selbst ausgespart werden.
Die Zwischenräume werden mit Ausgleichsschüttung aufgefüllt.
Darauf kommt eine weitere Schicht Dämmplatten, diesmal durchgehend und damit die Rohre überdeckend.
Darauf kommt eine Kunststofffolie
und darauf noch eine Dämmschicht, die sogenannte Tackerplatte, mit Trittschalldämmung.
Diese hat auf der Oberseite eine schwarze Beschichtung, in der die Tacker besser halten und die gleichzeitig regelmäßige Abstandsmarkierungen hat. Rundum an der Wand entlang wird auch noch ein Dämmstreifen verlegt.
Auf dieser mehrschichtigen Estrichdämmung werden nun die Heizschleifen der Fußbodenheizung verlegt. Ausgehend vom Heizkreisverteiler
in jeden Raum (außer den HTR) und innerhalb jedes Raums in Schleifen.
Die Röhrchen werden auf den Boden getackert.
In WC und Bad ist der Verlegeabstand 10 cm, in den übrigen Räumen 20 cm.
In der Küche sollten laut Plan unter den Schränken keine Heizschleifen verlegt werden, aber der Installateur hat mich gefragt, ob es ok ist, wenn er es trotzdem macht. Natürlich habe ich ja gesagt, denn ich hatte mir vorher schon überlegt, dass mehr Gründe dafür als dagegen sprechen:
- wenn man später mal die Schränke umstellen will, hat man alle Freiheiten und keine kalten Stellen im Boden
- es gibt keine Temperaturunterschiede innerhalb eines Raumes (und damit einhergehende Kondenswasserbildung)
- das Estrichtrocknungsprogramm der Fußbodenheizung erreicht alle Bereiche gleichmäßig
- der Kühlschrank hat möglicherweise etwas mehr zu arbeiten, wenn er auf einem etwas wärmeren Boden steht
- falls bei der Küchenmontage Schränke im Boden verankert werden müssen, besteht die Gefahr, dass die Heizschleifen angebohrt werden
2021-05-20
Sanitärleitungen abgeschlossen
Heute wurden die Sanitärleitungen finalisiert, also die Kaltwasser-, Warmwasser- und Abwasserrohre. Ausgehend von der Wärmepumpe verlaufen die Leitungen zu den Nassbereichen Bad, WC und Küche.
Aus der Wärmepumpe heraus führen 5 Leitungen.
- W = Warmwasser
- K = Kaltwasser
- Z = Zirkulation (für Warmwasser)
- V und R = Vorlauf und Rücklauf für Fußbodenheizung
V und R führen demnach zum Heizkreisverteiler.
Alle Leitungen sind mit Dämmrohren umwickelt. In den Bereichen, wo sich Rohre überschneiden, fällt die Dämmung etwas flacher aus, damit es nicht allzu sehr aufträgt. Das Ganze ist schon eine beachtliche Puzzlearbeit.
In der Küche endet alles an einem Gestell im Raum, wo die Anschlüsse für die Kochinsel später aus dem Boden kommen.
Einer der beiden Außenwasseranschlüsse (von innen):
Die Abflussleitungen von Dusche und Waschbecken im Bad verlaufen durch das Arbeitszimmer nach draußen.
Und alle Trockenbauwände sind mittlerweile geschlossen und verkleidet: die Dusche
die Vorbauwand für das Waschbecken (mit der mittlerweile korrigierten Auslaufposition für die Unterputzarmatur)
und die Nische für die Badewanne.
Jetzt fehlt nur noch die Badewanne und die Duschwanne...
Ob der Trockenbau im Spitzboden abgeschlossen ist, kann ich derzeit nicht begutachten. Die Spitzbodentreppe soll man nicht öffnen, da die Leiterfüße auf den Wasserleitungen aufliegen würde. Da muss man jetzt warten, bis der Estrich drin ist.
2021-05-18
Die erste Beinahe-Katastrophe
Sowohl der Trockenbau als auch die Sanitärinstallation wurden heute fortgeführt. Und heute hat es sich mal ausgezahlt, dass ich auf der Baustelle war und alles kontrolliert habe. So konnte eine Katastrophe vermieden werden.
Fehler 1: Unterputz-Armatur an der falschen Stelle
Ich hatte vor etwa 2 Wochen beim Sanitärbetrieb eine Unterputz-Armatur inklusive Montage für den Waschtisch im Bad geordert, welche es bei Viebrockhaus nicht im Bemusterungskatalog gab. Da man bei einer Unterputz-Armatur den Unterputzkörper ja vor dem Fliesenlegen einbauen muss, kann man das nicht nachträglich nachrüsten. Insofern war ich froh, dass der Sanitärbetrieb das kurzfristig realisieren konnte.
Der Unterputzkörper wurde aber zunächst am Wannenrand anstatt an der Vorbauwand fürs Waschbecken montiert, und an der Vorbauwand fürs Waschbecken waren ganz normale Anschlüsse für Eckventile für Kalt- und Warmwasser.
Zum Glück waren die Vorbauwände noch nicht geschlossen, und ich habe den Kontrollgang gemacht, als die Arbeiter noch da waren. Da mussten sie leider noch etwa ein oder eineinhalb Stunden wieder dranhängen und den Fehler korrigieren (lautes Fluchen und Kraftausdrücke inklusive).
Vorher: Anschluss für Waschbecken mit Eckventilen
und Unterputzkörper am Wannenrand
Nachher: Unterputzkörper am Waschbecken
und Anschlüsse für Aufputzarmatur am Wannenrand
Allerdings gibt es immer noch einen Wermutstropfen, denn der Auslauf für die Unterputzarmatur ist leider nicht in der Mitte der Vorbauwand. Da müssen sie also morgen nochmal ran!
Fehler 2: Haltebolzen für Waschbecken im GästeWC
Im Gäste-WC soll auch eine Konsolenplatte mit Aufsatzwaschbecken hin und kein wandhängendes Waschbecken. Sie haben aber 2 Bolzen für die Aufhängung eines Waschbeckens in der Vorbauwand eingelassen.
Hier war leider die Vorbauwand schon geschlossen und die Löcher für die Bolzen herausgesägt. Als "Korrekturmaßnahme" haben sie die Bolzen entfernt und die Löcher mit Bauschaum verfüllt. Das sollte passen, weil in diesem Bereich keine schweren Belastungen für die Vorbauwand entstehen.
Was sonst noch passiert ist
Die Wasserleitungen wurden alle mit Dämmung ummantelt und verlegt.
Hierzu gibt es offenbar Rohrdämmungen mit den unterschiedlichsten Durchmessern und Dicken.
Da ich keine Ahnung habe, was wohin gehört, kann ich auch nichts kontrollieren und muss hoffen, dass alles richtig ist.
Außerdem wurde die Vorbauwand in der Dusche montiert sowie die Abwasserleitungen für Dusche und Waschbecken verlegt.
Morgen geht es weiter...
2021-05-17
Beginn Sanitär-Rohbauinstallation und Trockenbau
Als ich heute nach einigen Arbeitstagen Abwesenheit wieder auf die Baustelle komme, hat sich einiges getan. Von den Nachbarn wusste ich schon, dass letzte Woche Dämmmaterial angeliefert wurde und am Samstag die Trockenbauer angefangen haben.
Heute hat offenbar auch die Sanitär-Rohbauinstallation begonnen.
Im Gäste-WC steht das Gerippe der Vorbauwand und alle Rohre sind schön gedämmt und lärmentkoppelt.
Ähnlich, aber noch nicht ganz so weit, sieht es im Bad aus.
Die WC-Schamwand ist sogar schon geschlossen (aber da muss ja auch nichts mehr rein). Die Trockenbauwände sind mit Siniat LaMassiv verkleidet.
Die Spitzbodeneinschubtreppe wurde eingebaut
und oben auf dem Spitzboden wurde Dämmmaterial ausgebracht. Im Vordergrund rund um die Spitzbodenluke begehbare Platten bis zur 1,50 m Höhenlinie, dahinter Dämmwolle (also alles wie bestellt).
Der gesamte Wohn-Essbereich dient als Werkbank und Materiallager für die diversen Teile.
Unschön ist, dass sie offenbar im Haus geraucht haben. Man riecht es deutlich und die Kippen liegen auch noch in einem Karton.
Nachtrag: Am nächsten Tag auf das Rauchen angesprochen, will natürlich niemand etwas gewesen sein. Sowohl für die Trockenbauer als auch für die Leute des Sanitärbetriebs ist es angeblich selbstverständlich, dass sie zum Rauchen immer nach draußen gehen...na klar! Aber immerhin hat meine Bitte bewirkt, dass es nicht nochmal passiert.
























































