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2021-09-08

Wurde die OSB-Verstärkung montiert?

Bei Viebrockhaus ist standardmäßig eine OSB-Verstärkung der Trockenbauwand im Bad im Preis enthalten, und wir haben eine für das Gäste-WC zusätzlich aufbemustert. Im Bemusterungsprotokoll steht für beide Räume "vollflächige OSB-Verstärkung".

Eine Frage, die uns über mehrere Wochen beschäftigt hat, war die, ob diese OSB-Verstärkung tatsächlich montiert wurde. Das war insofern essentiell, als wir für beide Bäder schwere Waschtische aus Natursteinplatten mit Aufsatzwaschbecken vorgesehen hatten. Da so etwas bei Viebrockhaus nicht zu bemustern war, hatten wir die Teile alle selbst bestellt. Als Bernd und ich uns eines abends darüber unterhielten, wie man diese Platten am besten befestigt, bin ich nochmal meine Bilder aus der Sanitär- Rohbauphase durchgegangen, und habe auf keinem dieser Bilder eine OSB-Platte gesehen. Ein böser Verdacht keimt auf... eine fehlende OSB-Verstärkung wäre fatal. Da mittlerweile die Vorbauwände schon gefliest sind, gibt es eine Rückfrage beim Bauleiter, ob man das nachträglich feststellen kann. Er will die Subunternehmer kontaktieren und nach Fotos fragen.

Am 3.8. schraubt Bernd dann die Armaturumrandung im Bad ab und man sieht deutlich: kein OSB, nur die grüne Rigipsplatte.


Wir sehen vor unserem geistigen Auge schon die gefliesten Vorbauwände wieder einreißen und alle Folgegewerke neu machen und den Abnahmetermin in weite Ferne rücken.

Am 25.8. kann der Bauleiter endlich Fotos der OSB-Verstärkung präsentieren, aber:

  • Das Foto des Badezimmers stammt von einer ganz anderen Baustelle, zeigt jedenfalls nicht unser Bad
  • Das Foto des Gäste-WC ist aus unserem Haus, aber die OSB-Verstärkung ist nicht vollflächig, sondern nimmt nur etwa die Hälfte der Wand ein, in drei schmalen Bereichen.

(c) unbekannter Mitarbeiter von Kraus Baudekoration

Jetzt sind wir zwar einen Schritt weiter, aber immer noch nicht sicher, dass wir unsere Konsolenplatten sicher befestigen können. 

  • Wenn im Badezimmer OSB montiert wurde, dann definitiv auch hier nicht vollflächig, wie unsere Stichprobe an der Armatur oben beweist. Aber das Beweisfoto steht ja noch aus.
  • Im Gäste-WC wurde zwar OSB montiert, aber möglicherweise nicht an den Stellen, wo wir bohren wollen. 

Der nächste Schritt ist also, den Hersteller der Trockenbauwände zu kontaktieren, um die genaue Bemaßung des blauen Stahlgestells zu erfragen. Wir stellen die Anfrage beim Bauleiter und warten erstmal...

Da mir das Warten zuviel wird, kontaktiere ich selbst die Trockenbaufirma und frage nach. Ich werde vertröstet und der Besuch eines Mitarbeiters wird in Aussicht gestellt, der das prüfen soll.

Am 1.9. kündigt auch der Bauleiter  an, dass mal jemand von der Trockenbaufirma rauskommen will und eine kleine Probebohrung vornehmen soll. Am 3.9. kommt dann tatsächlich jemand raus, aber er will nicht bohren. Stattdessen sucht er nur in seinem Mobiltelefon nach Bildern und präsentiert das gleiche "falsche" Bild vom Bad, das ich schon vom Bauleiter bekommen habe. Keine Ahnung, warum er hierher gefahren ist, das hätte er auch von zuhause machen können. Die einzige sinnvolle Information aus diesem Termin ist, dass die blauen Gestelle nicht vom Trockenbauer geliefert werden, sondern vom Sanitärbetrieb!

Ich kontaktiere als nächstes also den Sanitärbetrieb und erhalte am 7.9. endlich die technischen Zeichnungen der blauen Stahlgestelle. Ergebnis der Begutachtung und eines Vergleichs der Skizzen mit meinen Fotos von der Baustelle:

  • Das Gestell im Bad ist dreigeteilt. Wenn OSB-Verstärkung montiert montiert wurde, dann nur in den beiden äußeren Bereichen, und das wäre ok für die Aufhängung des Waschtischs. Aber das Beweisfoto steht ja noch aus.
  • Das Gestell im G-WC ist kritisch. Hier geht es mittlerweile um Millimeter, und es gehen viele Schätzgrößen ein: Dicke der Rigips-Platten und Fliesen, Breite des Spaltes zwischen Rohbauwand und Gestell, etc. Die beste Schätzung ist, dass wir mit der Bohrung in das senkrechte blaue Gestell treffen werden (und das wäre aus Stabilitätsgründen ok). Wenn es blöd läuft, treffen wir aber in die nicht verstärkte Region.

Am 8.9. kommt endlich das Beweisfoto für das Bad, diesmal das richtige. Und wir bringen  dann den Mut auf, im Gäste WC an der geplanten Stelle zu bohren, um endlich Gewissheit zu erlangen. Und tatsächlich kann man beim Bohren ganz klar die 3 Schichten Fliesen, Rigipsplatte und Stahlträger "fühlen". Es kann also endlich für Bad und  Gäste-WC Entwarnung gegeben werden.

Wir akzeptieren also die OSB-Ausführung, auch wenn sie nicht vollflächig ist wie im Bemusterungsprotokoll versprochen. Wichtig ist nur, dass wir die geplanten Natursteinplatten und Schränke aufhängen können. Schließlich wollen wir auch keine weitere Verzögerung durch Wieder-Aufreißen der Vorbauwände und erneut Trockenbau, Abdichten und Fliesen. 

Mir ist allerdings völlig unverständlich, wie man durch Sparen am völlig falschen Ende solche Mehrkosten riskieren kann. Warum wird die OSB-Verstärkung nicht grundsätzlich vollflächig gemacht? 

Von dem Stress, den das Ganze für uns über Wochen verursacht hat, mal ganz abgesehen...






2021-08-20

Malerarbeiten in Eigenleistung Teil 1

Am 3.8. haben wir mit den Malerarbeiten angefangen. Der Trockenbauer war offenbar am gleichen Tag vormittags da, um die restlichen Spachtelarbeiten durchzuführen, denn die Spachtelmasse war noch feucht. Der Trockenbauer hat allerdings recht lieblos gearbeitet, denn wir haben noch sehr viele Stellen gefunden, die wir danach selbst bearbeitet haben. Ja, klar, man hätte wieder monieren können, aber wir wollten ja endlich loslegen und nicht weiter warten...vor dieser Entscheidung stehen wahrscheinlich alle Bauherren früher oder später.


Eigentlich wollten wir Rollputz in allen Räumen an Wänden und Decken aufbringen (außer im HTR, dort sollte nur gestrichen werden). Wir hatten ca. 2 Wochen Zeit, bevor die Bodenbeläge verlegt werden sollten, und waren der Meinung, das müsse ausreichen. Zumal der HTR erst später gemacht werden sollte, da dort ja noch einige Nacharbeiten seitens des Bauträgers anstehen.

Wir waren allerdings nach fast 1,5 Wochen noch nicht annähernd fertig und extrem frustriert. Gründe dafür waren:

  • Sehr viele ungeplante Spachtel- und Schleifarbeiten, die wir selbst durchführen mussten, weil der Trockenbauer  sehr oberflächlich gearbeitet hat
  • Unsere miserablen Erfahrungen mit Knauf Sperrgrund und Easyputz, die ich auf einer eigenen Seite beschrieben habe
  • Die Notwendigkeit, die Decken 3 mal statt einmal zu streichen, da die Farbe sehr schlecht deckte (obwohl ich im Baumarkt die am besten deckende Farbe verlangt habe, "Preis egal")

Da der Rollputz offenbar für die repräsentativen Räume Diele, Gästezimmer und Wohn-/Esszimmer sowie Küche völlig ungeeignet war haben wir beschlossen, noch kurzfristig einen Maler zu engagieren, der uns diese Räume mit Rauhfaservlies tapeziert und streicht. Bernd hat am Samstag in MyHammer eine Anfrage eingestellt, am Sonntag (!) kam der Maler vorbei und hat sich die Räume angesehen, und konnte am Montag dann tatsächlich kurzfristig anfangen. Er schätzte, dass er bis Freitag oder spätestens Samstag fertig werden würde. Und der Preis dafür war auch völlig in Ordnung. Juchhu!

Uns fiel eine Last von der Seele. Zwar war die hinter uns liegende Deckenstreichorgie völlig vergeblich, da  ja jetzt nochmal Rauhfaser darüber tapeziert wird, aber zumindest konnte der Maler auf fertigen Untergründen aufsetzen und brauchte nicht mehr viel vorbereiten.

Am Montag kam er tatsächlich und fing im Wohnzimmer an. 


Ich habe den Betriebsurlaub von Viebrockhaus ausgenutzt und eigenmächtig die anstehenden Bodenbelagsarbeiten um eine Woche verschoben, damit der Maler vorher fertig werden konnte. Ein Donnerwetter des Bauleiters für diese Aktion habe ich in Kauf genommen, ist aber ausgeblieben.

Der Maler hat sehr gut gearbeitet und wir sind sehr zufrieden.



Und so ganz nebenbei gab es noch den Tipp, dass Maler aus gutem Grund ihre Farbe immer im Profibedarf kaufen und nicht im Baumarkt, und noch ein paar Tipps zum gleichmäßigen Streichen.

Am Mittwoch heißt es dann "Wasser liegt an", als der Heizungs- und Sanitärbetrieb das Wasser in die Räume durchleitet. Das macht es auch für den Maler einfacher, denn man braucht ja mal was zum Ausspülen der Utensilien.

Am Freitag ist dann tatsächlich der Maler fertig und der größte Teil geschafft. Was noch fehlt:

  • HTR streichen (wegen der noch ausstehenden Arbeiten)
  • Gäste WC (hier soll noch eine weitere Reihe Fliesen hin, und erst danach kann man weitermachen)
  • Bad (hier soll noch raumhoch gefliest werden, also ist bis auf Decke streichen und eine kleine Stelle im Bereich der Revisionsöffnung der Rolladen nichts zu tun)





2021-07-26

Kleine Fortschritte bei Heizung und Sanitär

Nach einer Woche Abwesenheit konnten wir am 21.7. kleinere Fortschritte bewundern:

Im Bad und WC wurden die Armaturen montiert



sowie die WCs.


Die Außeneinheit der Wärmepumpe wurde angeliefert und in der Diele deponiert.


Die Abdeckungen der Be- und Entlüftungsgitter in den Decken wurden ebenfalls montiert (auch wenn das wenig sinnvoll ist, da man das Ganze ja wieder abmontieren muss zum Streichen ... außerdem muss noch erheblich verspachtelt werden).


Es sind zwar nur kleine Fortschritte, aber immerhin...

Außerdem wurde im Fitnessraum eine Steckdose versetzt (keine Ahnung warum, hatten wir nicht angefordert) und das verbleibende Loch nicht zugespachtelt.


Insgesamt ist noch Einiges an Spachtel/Schleifarbeit zu leisten, bevor man mit den Malerarbeiten beginnen kann.

In der Woche darauf wurden weitere Armaturen montiert (Dusch- und Wannenbrause, Regenbrause) und die Außeneinheit der Wärmepumpe war ausgepackt, stand aber immer noch in der Diele herum.

Im HTR wurden weitere Geräte montiert (sind aber noch nicht in Betrieb):

  • Die Lüftungsanlage


  • Batterie und Wechselrichter der PV-Anlage


  • Überspannungsschutz

  • Rückspülfilter und Zähler für den Außenwasseranschluss sowie die Wasserleitungen drumherum


Da der Zeitpunkt für den Sommerurlaub (in dem wir die Malerarbeiten in Eigenleistung erbringen wollten) immer näher rückt, und die Spachtelarbeiten immer noch nicht zufriedenstellend erledigt sind, habe ich beim Bauleiter noch einmal Druck gemacht, damit das erledigt wird. Er will sich kümmern...








2021-05-25

Vorbereitungen für Estrich

Am 21.5. geht es los mit der Estrichdämmung. Diese kommt über die Sanitärleitungen. Die Dämmung besteht aus weißen EPS-Dämmplatten in mehreren Schichten. Die unterste Schicht wird rund um die verlegten Rohre und Stromkabel verlegt, wobei die Rohre selbst ausgespart werden. 


Die Zwischenräume werden mit Ausgleichsschüttung aufgefüllt.


Darauf kommt eine weitere Schicht Dämmplatten, diesmal durchgehend und damit die Rohre überdeckend.


Darauf kommt eine Kunststofffolie


und darauf noch eine Dämmschicht, die sogenannte Tackerplatte, mit Trittschalldämmung.


Diese hat auf der Oberseite eine schwarze Beschichtung, in der die Tacker besser halten und die gleichzeitig regelmäßige Abstandsmarkierungen hat. Rundum an der Wand entlang wird auch noch ein Dämmstreifen verlegt.

Auf dieser mehrschichtigen Estrichdämmung werden nun die Heizschleifen der Fußbodenheizung verlegt. Ausgehend vom Heizkreisverteiler


in jeden Raum (außer den HTR) und innerhalb jedes Raums in Schleifen.


Die Röhrchen werden auf den Boden getackert.


In WC und Bad ist der Verlegeabstand 10 cm, in den übrigen Räumen 20 cm.


In der Küche sollten laut Plan unter den Schränken keine Heizschleifen verlegt werden, aber der Installateur hat mich gefragt, ob es ok ist, wenn er es trotzdem macht. Natürlich habe ich ja gesagt, denn ich hatte mir vorher schon überlegt, dass mehr Gründe dafür als dagegen sprechen:

  • wenn man später mal die Schränke umstellen will, hat man alle Freiheiten und keine kalten Stellen im Boden
  • es gibt keine Temperaturunterschiede innerhalb eines Raumes (und damit einhergehende Kondenswasserbildung)
  • das Estrichtrocknungsprogramm der Fußbodenheizung erreicht alle Bereiche gleichmäßig
Der Vollständigkeit halber noch die Gründe, die dagegen sprechen:
  • der Kühlschrank hat möglicherweise etwas mehr zu arbeiten, wenn er auf einem etwas wärmeren Boden steht
  • falls bei der Küchenmontage Schränke im Boden verankert werden müssen, besteht die Gefahr, dass die Heizschleifen angebohrt werden
Eigentlich sollte laut Terminplan am 21.5. der Estrich verlegt werden, aber der Bauleiter hatte schon gesagt, dass die Arbeiten nicht fertig werden und sich das Ganze 1 Woche verschiebt.

Als ich am 25.5. wiederkomme, sind die Vorbereitungen für den Estrich tatsächlich abgeschlossen.
In der Diele liegen die Heizschleifen ganz schön eng, aber schließlich miss man vom Heizkreisverteiler im HTR in jeden Raum.

Auch in allen anderen Räumen sind die Heizschleifen fertig und in der Küche wie abgesprochen auf der gesamten Fläche verlegt.

Da der Trockenbauer für die Badewanne sind genug Platz gelassen hat, sind die Badewanne und Dusche noch nicht fertig eingebaut. Damit der Estrich dort nicht unter die Wanne fließen kann,  sind  am Rand Kunststoffstreifen verlegt.


Der Estrich kann kommen...










2021-05-20

Sanitärleitungen abgeschlossen

Heute wurden die Sanitärleitungen finalisiert, also die Kaltwasser-, Warmwasser- und Abwasserrohre. Ausgehend von der Wärmepumpe verlaufen die Leitungen zu den Nassbereichen Bad, WC und Küche. 


Aus der Wärmepumpe heraus führen 5 Leitungen.


  • W = Warmwasser
  • K = Kaltwasser
  • Z = Zirkulation (für Warmwasser)
  • V und R = Vorlauf und Rücklauf für Fußbodenheizung

V und R führen demnach zum Heizkreisverteiler.



Alle Leitungen sind mit Dämmrohren umwickelt. In den Bereichen, wo sich Rohre überschneiden, fällt die Dämmung etwas flacher aus, damit es nicht allzu sehr aufträgt. Das Ganze ist schon eine beachtliche Puzzlearbeit.




In der Küche endet alles an einem Gestell im Raum, wo die Anschlüsse für die Kochinsel später aus dem Boden kommen.



Einer der beiden Außenwasseranschlüsse (von innen):


Die Abflussleitungen von Dusche und Waschbecken im Bad verlaufen durch das Arbeitszimmer nach draußen.


Und alle Trockenbauwände sind mittlerweile geschlossen und verkleidet: die Dusche


die Vorbauwand für das Waschbecken (mit der mittlerweile korrigierten Auslaufposition für die Unterputzarmatur)


und die Nische für die Badewanne.


Jetzt fehlt nur noch die Badewanne und die Duschwanne...

Ob der Trockenbau im Spitzboden abgeschlossen ist, kann ich derzeit nicht begutachten. Die Spitzbodentreppe soll man nicht öffnen, da die Leiterfüße auf den Wasserleitungen aufliegen würde. Da muss man jetzt warten, bis der Estrich drin ist.






2021-05-18

Die erste Beinahe-Katastrophe

Sowohl der Trockenbau als auch die Sanitärinstallation wurden heute fortgeführt. Und heute hat es sich mal ausgezahlt, dass ich auf der Baustelle war und alles kontrolliert habe. So konnte eine Katastrophe vermieden werden.

Fehler 1: Unterputz-Armatur an der falschen Stelle

Ich hatte vor etwa 2 Wochen beim Sanitärbetrieb eine Unterputz-Armatur inklusive Montage für den Waschtisch im Bad geordert, welche es bei Viebrockhaus nicht im Bemusterungskatalog gab. Da man bei einer Unterputz-Armatur den Unterputzkörper ja vor dem Fliesenlegen einbauen muss, kann man das nicht nachträglich nachrüsten. Insofern war ich froh, dass der Sanitärbetrieb das kurzfristig realisieren konnte.

Der Unterputzkörper wurde aber zunächst am Wannenrand anstatt an der Vorbauwand fürs Waschbecken montiert, und an der Vorbauwand fürs Waschbecken waren ganz normale Anschlüsse für Eckventile für Kalt- und Warmwasser.

Zum Glück waren die Vorbauwände noch nicht geschlossen, und ich habe den Kontrollgang gemacht, als die Arbeiter noch da waren. Da mussten sie leider noch etwa ein oder eineinhalb Stunden wieder dranhängen und den Fehler korrigieren (lautes Fluchen und Kraftausdrücke inklusive).

Vorher: Anschluss für Waschbecken mit Eckventilen


und Unterputzkörper am Wannenrand


Nachher: Unterputzkörper am Waschbecken


und Anschlüsse für Aufputzarmatur am Wannenrand


Allerdings gibt es immer noch einen Wermutstropfen, denn der Auslauf für die Unterputzarmatur ist leider nicht in der Mitte der Vorbauwand. Da müssen sie also morgen nochmal ran!


Fehler 2: Haltebolzen für Waschbecken im GästeWC

Im Gäste-WC soll auch eine Konsolenplatte mit Aufsatzwaschbecken hin und kein wandhängendes Waschbecken. Sie haben aber 2 Bolzen für die Aufhängung eines Waschbeckens in der Vorbauwand eingelassen.


Hier war leider die Vorbauwand schon geschlossen und die Löcher für die Bolzen herausgesägt. Als "Korrekturmaßnahme" haben sie die Bolzen entfernt und die Löcher mit Bauschaum verfüllt. Das sollte passen, weil in diesem Bereich keine schweren Belastungen für die Vorbauwand entstehen.


Zur Ehrenrettung der Arbeiter muss man sagen, dass die Beschreibung im Viebrockhaus-Bemusterungsprotokoll zu diesem Thema widersprüchlich ist. In einem Textkasten steht zwar eingerahmt "Bolzen werden nicht benötigt", aber in der zugehörigen Skizze sind Bolzen eingezeichnet und im weiteren Verlauf des Textes auch beschrieben. Aber man hätte ja auch mal fragen können...

Was sonst noch passiert ist

Die Wasserleitungen wurden alle mit Dämmung ummantelt und verlegt.



Hierzu gibt es offenbar Rohrdämmungen mit den unterschiedlichsten Durchmessern und Dicken.


Da ich keine Ahnung habe, was wohin gehört, kann ich auch nichts kontrollieren und muss hoffen, dass alles richtig ist.

Außerdem wurde die Vorbauwand in der Dusche montiert sowie die Abwasserleitungen für Dusche und Waschbecken verlegt.

Morgen geht es weiter...